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Über mich

Profilbild von Dennis Wiechmann

Hi, ich bin Dennis.

Ich beschäftige mich viel mit der Frage, wie Unternehmen ihre Prozesse und Daten so aufstellen können, dass Technologie ihnen tatsächlich Arbeit abnimmt.

Denn bevor man über AI, Automatisierung oder das nächste neue Tool spricht, müssen meistens erst einmal die Grundlagen stimmen: Prozesse müssen nachvollziehbar sein, Daten verlässlich und Verantwortlichkeiten klar.

Genau an dieser Stelle arbeite ich.

Als Data & Analytics Engineer baue ich Datenplattformen und Datenprozesse auf und begleite sie im laufenden Betrieb. Dabei interessiert mich nicht nur die technische Seite. Ein großer Teil der Arbeit besteht darin, zu verstehen, wie Prozesse im Unternehmen tatsächlich funktionieren und wie sich diese Realität sinnvoll in Daten und Systeme übersetzen lässt.

Wie ich dort gelandet bin

Mein Weg in die Datenwelt war nicht unbedingt geradlinig.

Angefangen habe ich mit einer Ausbildung zum Mediengestalter. Danach war ich mehrere Jahre als Web Developer tätig und bin später über Rollen als Product Owner und Product Manager immer stärker an die Schnittstelle zwischen Fachbereich, Produkt und Technik gerückt.

Rückblickend hilft mir genau diese Mischung heute sehr.

Ich kenne die Perspektive der Softwareentwicklung, habe aber auch erlebt, welche Fragen Management und Fachbereiche beschäftigen. In meiner heutigen Arbeit bewege ich mich ständig zwischen diesen Welten.

Beim Aufbau einer Datenplattform kann das bedeuten, zunächst mit einem Fachbereich über einen operativen Prozess zu sprechen, anschließend die Daten aus verschiedenen Quellsystemen zusammenzuführen, daraus ein sauberes Datenmodell zu bauen und die Informationen am Ende für Reporting oder weitere Anwendungen bereitzustellen.

Erfahrung aus der Praxis

In den vergangenen Jahren habe ich bei der rightmart GmbH den Aufbau und den operativen Betrieb der zentralen Datenplattform verantwortet.

Technisch ging es dabei um einen Modern Data Stack, Datenintegration, Modellierung und den zuverlässigen Betrieb der Plattform. Mindestens genauso wichtig war allerdings die Abstimmung mit den Menschen, die mit diesen Daten arbeiten.

Ich habe Anforderungen aus den Fachbereichen aufgenommen, sie in Datenmodelle übersetzt, Prioritäten abgestimmt und gemeinsam mit Entwicklung, DevOps und Geschäftsführung daran gearbeitet, dass die Plattform mit den Anforderungen des Unternehmens mitwachsen kann.

Dabei übernehme ich gerne Verantwortung für die gesamte Kette. Mir reicht es nicht, wenn Daten irgendwo technisch vorhanden sind. Sie müssen verständlich sein, verlässlich bleiben und am Ende auch tatsächlich genutzt werden können.

Über diesen Blog

Auf diesem Blog schreibe ich über Daten, Prozesse, KI und Systemarchitektur aus der Perspektive des Unternehmensalltags.

Mich interessiert vor allem der Teil, der in Diskussionen über AI und Automatisierung gerne übersprungen wird: der Unterbau.

Wie müssen Prozesse aussehen, damit man sie überhaupt automatisieren kann? Wann sind Daten gut genug, um Entscheidungen darauf aufzubauen? Und welche Architektur braucht es, damit eine Lösung nicht nur in einer Demo funktioniert, sondern auch zwei Jahre später noch sinnvoll betrieben werden kann?

Mit genau solchen Fragen beschäftige ich mich hier.

Und abseits der Daten?

Wenn ich nicht gerade an Datenarchitekturen arbeite, bin ich häufig beim Klettern oder auf einem längeren Lauf unterwegs.

Etwas ruhiger wird es bei Hörbüchern oder beim Kochen.